
Der Kronprinzbau wird bald nicht mehr stehen. Zwei haushohe Bagger (der größere wiegt nahezu 100 Tonnen!) haben zumindest mit dem Abriss der Fassade leichtes Spiel. Als nächstes muss die Betonstruktur zertrümmert werden.

Nach den Reden beginnt die erste Führung unter Leitung des holländischen Architekts Ben van Berkel. Die Teilnehmer haben Funk-Kopfhörer erhalten, mit denen sie den Erklärungen lauschen können.

Ein »wildes Experiment«: Fisheye Bilder für ein zylindrisches Panorama stitchen, dann zu equirectangular verzerren und kubisch generieren. Sie verstehen nur Bahnhof? Macht nix! Die an sich fehlerhaften Überlagerungen geben diesem Kugelbild einen besonderen grafischen Ausdruck.

So muss sich James Stirling das gedacht haben (man erkennt es am besten, wenn man mitten auf dem Glasdach steht): die je 11 runden und rechteckigen Aussparungen sind wie Bilderrahmen für Ausschnitte von Stuttgart. Architektur und Topografie einer Stadt in einzigartigem Einklang.

In Variation zum nächsten Motiv wurde hier ein leichtes Tele Objektiv benutzt. Statt Raum sieht man nun viel mehr Details. Versuchen Sie sich eine Betonwand vorzustellen, an der Bilderrahmen mit Motiven der Stadt Stuttgart aufgehängt sind.

Fitz-Faller-Brunnen, Mittlerer Schlossgarten. Erbaut 1961 anläßlich der Bundesgartenschau. Die unterschiedlich hohen Wassertische mit den darunter liegenden Bassins geben einen Eindruck von der Dynamik und der Schönheit, die Wasser entfalten kann. (Teilnahme am Worldwide Panorama Event, Thema Wasser).

Ein kubisches Panorama (Kugelbild) über den alten Steinen auf dem Birkenkopf – auch »Monte Scherbelino« genannt, weil er aus Trümmern der Stadt Stuttgart nach dem Zweiten Weltkrieg über 40 Meter hoch aufgeschüttet wurde. Nicht vergessen senkrecht nach unten zu schauen oder rein und raus zu zoomen.

Um noch ein Details zu zeigen, was die meisten nicht kennen, weil sie täglich dran vorbei sausen: ein verträumter kleiner Platz am oberen Ende der Neuen Weinsteige mit dem Denkmal für den Erbauer Etzel – wo der Stuttgarter Talkessel durch die üppig grünen Bäume spickelt.

Steigt man die schmalen Treppen im Weinberg empor merkt man erst einmal wie steil der Hang ist. Ohne Kamera Ausrüstung ginge es leichter. Sie haben es noch leichter: Bleiben Sie einfach vor Ihrem Bildschirm sitzen und entdecken den Fernsehturm, das Fachwerkhaus, die alten Steine, den Blick ins Tal und zwischen den Bäumen die U7.

Die Betonwand der oberen Plattform. Auch zu sehen auf Motiv 08. Wenn man diese Wand im Kreis herum fotografiert und die Einzelbilder montiert, entsteht quasi ein umgekehrtes zylindrisches Panorama. Bei der Betrachtung hier auf dem Bildschirm befinden Sie sich also kurioserweise im Innern eines Zylinders. Schauen Sie mal, ob Ihre Inschrift auch zu sehen ist?
Interaktive 120°- bis 360° Panoramen
aus Stuttgart und dem Rest der Welt.
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