
Ein Bild für Schwindelfreie. Nicht vom Schreibtischstuhl kippen, gut festhalten. Dann gibts eine ganz ungewöhnliche Aussicht auf die Baustelle des neuen EnBW Trinkwasserspeichers. Und auf den unter Abendhimmel aufleuchtenden Stuttgarter Kessel.

Platziert man das Stativ nicht exakt mittig im Hof des Neuen Schlosses, sieht man an den beiden Statuen (Hirsch und Löwe) vorbei zum Alten Schloß, zum Kunstmuseum, zum Königsbau und zum (alten) Kunstgebäude. Und in der Langzeitbelichtung bildet der Himmel dramatische Wolkenfetzen.

Das Gebäude der ehemaligen Reichsbahndirektion steht komplett leer. Im Innenhof mit altem Baumbestand finden schon mal hippe (Rockers 33) Parties statt. Teilweise wurden die Räume für Ausstellungen benutzt. Was weiter wird ist noch unklar.

Für ein Forschungsprojekt der Uni Tübingen bekam ich den Auftrag, zwei kubische Panoramen (Kugelbilder) anzufertigen. Man wollte eine Projektionsmethode für halbkugelförmige Kuppeln (z.B. Planetarien) entwickeln.

Erst zum dritten mal in seiner Geschichte seit der Einweihung im Jahr 1961 fand im Landtagsgebäude ein Tag der offenen Tür statt. Im Plenarsaal wurde den Besuchern die Funktion des Parlaments erläutert.

Ende 2006 wird der neue Trinkwasserspeicher der EnBW fertig sein. Dann wird der 1911 erbaute Wasserturm keine Funktion mehr haben. Der Turm ist übrigens der erste Stahlbeton-Hochbau in Süddeutschland und eines der frühen Werke von Paul Bonatz, dem Architekt des Stuttgarter Hauptbahnhofs.

Denkmalgeschützter Bonatz Wasserturm von 1991 und Neubau EnBW Trinkwasserbehälter von 2005. Ein informatives kubisches Panorama mit Einsicht in die Baustelle. Blinzeln Sie mal am Kran vorbei in die Sonne.

Wieder ein gutes Beispiel wie Circulus Aussichten einfängt die man normalerweise nicht zu sehen bekommt. Ein historisch wertvolles Dokument, denn der Hindenburgbau bekommt bald ein neues Stockwerk obendrauf – und die Bahnsteigdächer wird es im Zuge von Stuttgart 21 auch nicht mehr geben.

Ein geringfügig anderer Standort um die beiden so prägnant geformten Steine ins rechte Licht zu rücken. Eine fast vollständige Farb- und Kontrastreduzierung läßt diese düstere Stimmung entstehen. Nein, wir schreiben nicht das Jahr 1945, das Foto soll lediglich mahnend daran erinnern.

Der Birkenkopf, auch »Monte Scherbelino« genannt, weil er aus Trümmern der Stadt Stuttgart nach dem Zweiten Weltkrieg über 40 Meter hoch aufgeschüttet wurde. Das ist lange her. Bei Sonnenuntergang treffen sich Menschen zum Picknick, ein Pärchen küßt sich, ein anderes macht heimlich eine Flasche Wein auf. Geschichten in einem geschichtlichen Panorama.
Interaktive 120°- bis 360° Panoramen
aus Stuttgart und dem Rest der Welt.
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