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Exakt mittig im Dunstabzug

Exakt mittig im Dunstabzug

Von weitem kann man auf dem Dach des Gaskessel einen weiteren zylindrischen Aufsatz erkennen. Hier befinden wir uns exakt mittig in dieser Art Dunstabzugshaube.

Exakt mittig unter dem Dach

Exakt mittig unter dem Dach

Wir befinden uns auf der Plattform unter dem Dach hängend. Licht strömt über die Dachluken und den Dunstabzug in nebligen Streifen ins Innere. Auch im Bild die Gondel, mit der man auf den Deckel hinab fährt. Über die Stahltreppe gelangt man auf das Dach des Kessels – hinaus an die frische Luft.

Auf der Plattform unter dem Dach

Auf der Plattform unter dem Dach

Durch die schiefe Achse zeigt dieses Panorama sowohl die unter dem Dach hängende Plattform, über die man in das Innere des Gaskessels einsteigt, als auch den riesigen 24-eckigen Zylinder der Außenwände und ca. 50 Meter weiter unten den Deckel mit seinen hunderten Betongewichten.

Auf dem Laufsteg

Auf dem Laufsteg

Das fantastische Lichtspiel an den Wänden rührt von einem Anteil Tageslicht, welches durch die Dachluken hereinfällt – gemischt mit einem Anteil Kunstlicht aus Flutlichtstrahlern unter der Decke. Die abwechselnd glänzenden und matten Schlieren an den Stahlriegeln der Außenwand verursacht das Teeröl.

Neben der äußeren Öldichtung

Neben der äußeren Öldichtung

An den Innenwänden des Gaskessel läuft Teeröl herab. Es sammelt sich in Wannen rings um den Deckel – und dichtet diesen gegen das Gas ab. Öl, das durch Ritzen dringt, wird unten gesammelt und wieder nach oben in den Kreislauf gepumpt. Der 24-eckige Deckel ist mit Betongewichten beschwert und wiegt dadurch 1200 Tonnen.

Exakt im Zentrum der Scheibentasse

Exakt im Zentrum der Scheibentasse

Ja, der Gaskessel ist noch in Betrieb – aber nein, er ist nicht komplett mit Gas gefüllt. Im Innern befindet sich ein Deckel in Form einer gigantischen Scheibe, die auf dem Gas schwebt. Mit einer Gondel gelangt man ca. 50 Meter nach unten auf die Oberseite des Deckels. Der freundliche EnBW Mitarbeiter trägt zu unserer Sicherheit ein Gasspürgerät bei sich.

Auf dem Gaskessel-Dach (nordöstlich)

Auf dem Gaskessel-Dach (nordöstlich)

Stahlblau dämmert der Abend auf dem Dach des Gaskessels. Ein lauer Wind weht, der fast vergessen läßt, dass man auf einem Industriedenkmal steht, welches bereits 1928 errichtet wurde und immer noch Stuttgart mit Gas versorgt.

Auf dem Umlaufsteg (nordöstlich)

Auf dem Umlaufsteg (nordöstlich)

Blick auf das Neckartal, den Cannstatter Wasen und das Gelände der Teststrecke von DaimlerChrysler, daneben das Mercedes-Museum. Im Vordergrund zwei (leere) kugelförmige Gastanks. Und der gigantische Schatten des Gaskessels.

Auf dem Umlaufsteg (westlich)

Auf dem Umlaufsteg (westlich)

Blick auf Gablenberg und das Gelände der EnBW Gasversorgung. Am Horizont der Fernsehturm. Gut zu erkennen auch der blaue Schacht des Aufzugs, der einem den mühsamen Aufstieg per Treppe aufs Dach des Gaskessels erspart.

Auf dem Gaskessel-Dach (nördlich)

Auf dem Gaskessel-Dach (nördlich)

Die Stahlplatten auf dem Dach des Gaskessels geben bei jedem Schritt ein wenig nach. Ein befestigter Steg führt vom Aufzug zur Eingangstür in das Innere des riesigen Zylinders. Die verglasten Dachluken spenden Licht für den Innenraum.