
Mit einer kleinen IXUS Kamera und ohne Stativ kann man keine technisch perfekten Panoramen aufnehmen. Die lebendige Szenerie mit den Schulkindern auf dem Aussichtshügel des Franz-Josef-Strauss Flughafens in München machte mir das Foto aber so symphatisch, dass es hier in die Sammlung aufgenommen wurde.

Ist das schon die geplante Erweiterung des Rosensteinparks im Rahmen des Stuttgart 21 Projekts? Nein, es sind nur die von Gras überwachsenen Güterbahngleise des Nordbahnhofs. Die Natur holt sich bereits zurück, was der Mensch einfach liegen läßt. Nebenbei: hier sind die verschiedensten Schienenfahrzeuge in einem Bild versammelt.

Ein knallroter Zug mit Transport- und Service- Waggons hält am nicht minder roten Signal. Zeit genug, ihn aufs Motiv zu bannen. Wieder mal ein Standort, den der Passant selten selbst erleben kann.

Ein geringfügig anderer Standort um die beiden so prägnant geformten Steine ins rechte Licht zu rücken. Eine fast vollständige Farb- und Kontrastreduzierung läßt diese düstere Stimmung entstehen. Nein, wir schreiben nicht das Jahr 1945, das Foto soll lediglich mahnend daran erinnern.

Der Birkenkopf, auch »Monte Scherbelino« genannt, weil er aus Trümmern der Stadt Stuttgart nach dem Zweiten Weltkrieg über 40 Meter hoch aufgeschüttet wurde. Das ist lange her. Bei Sonnenuntergang treffen sich Menschen zum Picknick, ein Pärchen küßt sich, ein anderes macht heimlich eine Flasche Wein auf. Geschichten in einem geschichtlichen Panorama.

Ein kubisches Panorama (Kugelbild) über den alten Steinen auf dem Birkenkopf – auch »Monte Scherbelino« genannt, weil er aus Trümmern der Stadt Stuttgart nach dem Zweiten Weltkrieg über 40 Meter hoch aufgeschüttet wurde. Nicht vergessen senkrecht nach unten zu schauen oder rein und raus zu zoomen.

Dramatisches Licht, dramatische Perspektive – und doch irgendwie ein romantischer Ort. Thront das alte Fachwerkhaus nicht wie ein Märchenschloß über Stuttgart? Das rostige Geländer jedenfalls schützt mit dicken Stahltrossen vor einem Absturz in die Tiefe. Auf Ihrem Stuhl sind Sie sowieso sicher!

Um noch ein Details zu zeigen, was die meisten nicht kennen, weil sie täglich dran vorbei sausen: ein verträumter kleiner Platz am oberen Ende der Neuen Weinsteige mit dem Denkmal für den Erbauer Etzel – wo der Stuttgarter Talkessel durch die üppig grünen Bäume spickelt.

Richtig idyllisch ist es hier oben. Der Lärm des Verkehrs verblasst zu einem dezenten Rauschen. Stuttgart lugt zwischen den Reben des alten Weinbergs hervor. Nehmen Sie Platz auf der Bank vor dem Häuschen, entspannen ein wenig und lassen die Blicke schweifen.

Steigt man die schmalen Treppen im Weinberg empor merkt man erst einmal wie steil der Hang ist. Ohne Kamera Ausrüstung ginge es leichter. Sie haben es noch leichter: Bleiben Sie einfach vor Ihrem Bildschirm sitzen und entdecken den Fernsehturm, das Fachwerkhaus, die alten Steine, den Blick ins Tal und zwischen den Bäumen die U7.
Interaktive 120°- bis 360° Panoramen
aus Stuttgart und dem Rest der Welt.
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