
Als das neue Kunstmuseum gebaut wurde, wurde der 70er-Jahre Tunnel unter dem Kleinen Schloßplatz renoviert. Trotzdem ist es ganz schön staubig hier unten, sparen Sie sich den eigenen Spaziergang dorthin. Das Stativ wurde sehr niedrig aufgestellt – wenn Sie das Panorama eine Weile drehen, möchten Sie unwillkürlich von Ihrem Platz aufstehen.

Ein geringfügig anderer Standort um die beiden so prägnant geformten Steine ins rechte Licht zu rücken. Eine fast vollständige Farb- und Kontrastreduzierung läßt diese düstere Stimmung entstehen. Nein, wir schreiben nicht das Jahr 1945, das Foto soll lediglich mahnend daran erinnern.

Der Birkenkopf, auch »Monte Scherbelino« genannt, weil er aus Trümmern der Stadt Stuttgart nach dem Zweiten Weltkrieg über 40 Meter hoch aufgeschüttet wurde. Das ist lange her. Bei Sonnenuntergang treffen sich Menschen zum Picknick, ein Pärchen küßt sich, ein anderes macht heimlich eine Flasche Wein auf. Geschichten in einem geschichtlichen Panorama.

Ein kubisches Panorama (Kugelbild) über den alten Steinen auf dem Birkenkopf – auch »Monte Scherbelino« genannt, weil er aus Trümmern der Stadt Stuttgart nach dem Zweiten Weltkrieg über 40 Meter hoch aufgeschüttet wurde. Nicht vergessen senkrecht nach unten zu schauen oder rein und raus zu zoomen.

Dramatisches Licht, dramatische Perspektive – und doch irgendwie ein romantischer Ort. Thront das alte Fachwerkhaus nicht wie ein Märchenschloß über Stuttgart? Das rostige Geländer jedenfalls schützt mit dicken Stahltrossen vor einem Absturz in die Tiefe. Auf Ihrem Stuhl sind Sie sowieso sicher!

Um noch ein Details zu zeigen, was die meisten nicht kennen, weil sie täglich dran vorbei sausen: ein verträumter kleiner Platz am oberen Ende der Neuen Weinsteige mit dem Denkmal für den Erbauer Etzel – wo der Stuttgarter Talkessel durch die üppig grünen Bäume spickelt.

Richtig idyllisch ist es hier oben. Der Lärm des Verkehrs verblasst zu einem dezenten Rauschen. Stuttgart lugt zwischen den Reben des alten Weinbergs hervor. Nehmen Sie Platz auf der Bank vor dem Häuschen, entspannen ein wenig und lassen die Blicke schweifen.

Steigt man die schmalen Treppen im Weinberg empor merkt man erst einmal wie steil der Hang ist. Ohne Kamera Ausrüstung ginge es leichter. Sie haben es noch leichter: Bleiben Sie einfach vor Ihrem Bildschirm sitzen und entdecken den Fernsehturm, das Fachwerkhaus, die alten Steine, den Blick ins Tal und zwischen den Bäumen die U7.

Wer weiß wieviele Autos hier täglich vorbeibrausen? Einmal parken, aussteigen, die Aussicht bestaunen – kann aber muss nicht sein, dafür gibts ja hier das Panorama. Die Kamera sehr weit hinter dem rostigen Geländer platziert, damit man auch die alte Mauer und den Hang sehen kann.

Die Betonwand der oberen Plattform. Auch zu sehen auf Motiv 08. Wenn man diese Wand im Kreis herum fotografiert und die Einzelbilder montiert, entsteht quasi ein umgekehrtes zylindrisches Panorama. Bei der Betrachtung hier auf dem Bildschirm befinden Sie sich also kurioserweise im Innern eines Zylinders. Schauen Sie mal, ob Ihre Inschrift auch zu sehen ist?
Interaktive 120°- bis 360° Panoramen
aus Stuttgart und dem Rest der Welt.
| M | D | M | D | F | S | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | ||||||
| 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 |
| 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 |
| 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 |
| 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 |
| 30 | 31 | |||||
Diverse direkte Links
Mein Portfolio bei

Architektur Atelier Baustelle Dokumentation Experimentell Fotoreise Historisch Industrie Kubisch Landschaft Schiefachse Stadtleben Stuttgart21 Symmetrien Unorte Veranstaltung