Hier liegt mittlerweile fast alles in Schutt und Asche. So hat es auch nach dem Zweiten Weltkrieg an vielen Stellen ausgesehen.
Dinkelacker war nicht die erste Brauerei, die in der Kolbstraße ansässig war. 1845 gründete Paul Kolb gleichfalls am Ende der Kolbstraße, die sich von der Tübinger über die Hauptstätter Straße bis hoch zur Filderstraße zieht, die Kolb’sche Brauerei mit einem großen Biergarten.
1873 wurde die Straße in Kolbstraße benannt. 1898 wurde auf dem Gelände der Brauerei das Apollotheater, später Residenztheater, errichtet. Heute sorgt das Dreigroschentheater, das am Anfang der Kolbstraße liegt, für das Kulturprogramm im Viertel. Das Theater Rampe liegt der Einmündung der Kolbstraße in die Filderstraße gegenüber. Die Kultur- und Kunstszene hatte sich kurzfristig auf dem lange Zeit brachliegenden Dinkelacker-Gelände breit gemacht: »Dinkelaka« nannte sich die Ausstellung der Studenten der Kunstakademie, die 2003 die Fläche für sich entdeckten. (Text Andrea Jenewein 03.12.2009 StN)



