Dieses Haus in der Kernerstraße liegt genau über dem für S21 geplanten Fildertunnel. Vom Dach aus hat man einen guten Blick auf den Mittleren Schloßgarten und den Südflügel des Bonatzbaus.
Circa 100 Meter über Grund, der höchste Punkt auf dem Dach des Gaskessels. Mit einem atemberaubenden Blick ins Neckartal – leider an diesem Tag mit beträchtlichem Dunst am Horizont.
Von weitem kann man auf dem Dach des Gaskessel einen weiteren zylindrischen Aufsatz erkennen. Hier befinden wir uns exakt mittig in dieser Art Dunstabzugshaube.
Vom Kunstmaler Michael Lesehr eingeladen, ihm aufs Dach zu steigen, weil es von dort so einen formidablen Blick über Stuttgart gäbe – was soll ich sagen: hatte er nicht Recht?
Stahlblau dämmert der Abend auf dem Dach des Gaskessels. Ein lauer Wind weht, der fast vergessen läßt, dass man auf einem Industriedenkmal steht, welches bereits 1928 errichtet wurde und immer noch Stuttgart mit Gas versorgt.
Die Stahlplatten auf dem Dach des Gaskessels geben bei jedem Schritt ein wenig nach. Ein befestigter Steg führt vom Aufzug zur Eingangstür in das Innere des riesigen Zylinders. Die verglasten Dachluken spenden Licht für den Innenraum.
Wir nennen ihn Gaskessel, in anderen Städten heißt er Gasometer. Tatsächlich ist er 93 Meter hoch. Und damit der größte noch in Betrieb befindliche! Auf seinem Dach hat man einen formidablen Ausblick.
Es ist nicht ganz einfach, in den Genuss der fabelhaften Aussicht vom Hochbunker zu kommen. Dies war die einzige Stelle, an der eine Leiter und ein Podest angebracht war. Unten sieht man den frisch eingeweihten B10 Pragtunnel.
Mit fast 2 Jahren Abstand (siehe früheres Motiv) wieder ein Ausblick auf das Stuttgart-21 Gelände. Wie man sieht, sieht man nichts – zumindest keine bauliche Veränderung. Dafür wenigstens dramatische Wolkenformationen am lauen Abendhimmel.