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Tausende Inschriften

Tausende Inschriften

Die Betonwand der oberen Plattform. Auch zu sehen auf Motiv 08. Wenn man diese Wand im Kreis herum fotografiert und die Einzelbilder montiert, entsteht quasi ein umgekehrtes zylindrisches Panorama. Bei der Betrachtung hier auf dem Bildschirm befinden Sie sich also kurioserweise im Innern eines Zylinders. Schauen Sie mal, ob Ihre Inschrift auch zu sehen ist?

Rundumblick freischwebend

Rundumblick freischwebend

Immer wieder gern gesehen: Die Aussicht vom Fernsehturm. Natürlich können Sie mit einem Fernglas mehr Details erkennen. Aber die gesamte 360-Grad-Ansicht, die gibts nur hier auf einen Blick!

Die alte Alu-Aussenhaut

Die alte Alu-Aussenhaut

Diese Dokumentation hatte das Ziel, den Fernsehturm vor seiner aufwendigen Renovierung fotografisch festzuhalten. So sollte z.B. die komplette Aussenfassade erneuert werden! Aber wie fotografiert man die?

Fast wie eine Rakete

Fast wie eine Rakete

Drehen Sie das Bild so, dass Sie auf die Antenne schauen: man könnte meinen, es sei eine Rakete, die gleich startet ... Drehen Sie es in die andere Richtung und passen Sie auf, dass Sie nicht hinunterfallen.

Schief von der Plattform geschaut

Schief von der Plattform geschaut

Wenn man die Dreh-Achse der Kamera ein wenig schief stellt, schaut man auf der einen Seite leicht nach oben, auf der gegenüberliegenden Seite leicht nach unten. Im Rundumblick beschreibt der Horizont dann eine Sinuslinie. Vielleicht ist die Erde doch eine Scheibe?

Warum in die Ferne schweifen

Warum in die Ferne schweifen

Sie möchten durch eines der beiden Ferngläser schauen? Gut, dann müssen Sie selbst auf die Plattform hochfahren. Oder Sie schauen sich eines der höher auflösenden Panoramen an. Ganz nah jedoch liegt die verkritzelte Betonwand des Fernsehturms. Davon wurde auch ein spezielles Panorama angefertigt.

Blick auf die Plattform

Blick auf die Plattform

Wo sind denn die Hände am Gitter? Mit denen sich der Fotograf festhält? Keine Sorge – er hat es überlebt. Schweben Sie mit: eine Runde über Stuttgart, heute gratis.

Die Umgebung des Fernsehturms

Die Umgebung des Fernsehturms

Wie ein Blick durchs Fernglas! Wenn man statt einem Weitwinkel ein leichtes Teleobjektiv benutzt, entsteht zwar im Panorama nicht soviel Raumgefühl, dafür erkennt man wesentlich mehr Details. Suchen Sie Orte am Horizont – oder Ihr Haus im Vordergrund.

Making-of Fernsehturm Kugelpanorama

Die 360x180°-Aufnahme vom 28.04.2005 stellt (mutmaßlich weltweit) eine Pionierleistung dar, weil sich bis dahin niemand damit beschäftigte, wie man in einem Kugelpanorama von einer Aussichtsplattform mit dem Gebäude umgeht, auf dem man steht. Prinzipiell klar und unproblematisch ist es, dass man zunächst im Kreis herum die Umgebung fotografiert. Richtet man dabei die Kamera auch nach unten, ist jedoch das Gebäude zu sehen, auf dem man steht – in diesem Fall die Fassade der Fernsehturmkanzel und der Turmschaft. Daraus lässt sich nach geometrisch-optischen Gesetzen keine vernünftige Ansicht konstruieren. Es bleibt immer ein Loch im Nadir (= der tiefste Punkt in einem Kugelbild). Das einfachste wäre, so zu tun, als existiere das Gebäude nicht. Dazu könnte man das Loch mit umliegendem Gelände retuschieren, also Wiese oder Asphalt, etc.

Die nächste naheliegende Möglichkeit wäre, eine (senkrechte) Luftaufnahme des Gebäudes anstelle des Lochs einzusetzen. Wenn man aber gerade keine Luftaufnahme zur Hand hat? Grübel, grübel. Dann konstruiert man sich diese senkrechte Ansicht aus anderen Bildern! So geschah es also für dieses Motiv: Im Zentrum des Nadir sehen Sie (als Symbol für die Antenne) eine Art rot-weißen Kompass. Die ringförmige graue Fläche um das Zentrum ergibt sich durch ein Panoramafoto von der bekritzelten Betonwand der oberen Aussichtsplattform. Der nächste Ring besteht aus 38 Einzelfotos der Bronzetafeln, die am Geländer der Plattform angebracht sind. Natürlich in korrekter Reihenfolge und Ausrichtung (auch wenn die Auflösung nicht reicht, um Details zu erkennen). Der äußere Ring schließlich besteht aus Teilen der realen Aluminiumverkleidung. Insgesamt vermittelt diese Fotocollage die Illusion, man würde den Turm von senkrecht oben sehen, zeigt aber durchaus noch mehr informativen Bildinhalt als eine Luftaufnahme.

Mehrere Tage Arbeitszeit flossen in dieses Projekt, viele viele Stunden Retusche waren nötig. Ein versierter Kollege aus Mexiko half beim Stitching (das Zusammensetzen der Einzelbilder), bei dem die üblichen Parameter für sphärische Bilder ein wenig ausgetrickst werden mussten. Die Übertragung der Datenmengen zwischen Deutschland und Mexiko war zu dieser Zeit auch eine Geduldsprobe.

Es passt zusammen: Für den ersten Fernsehturm der Welt das erste collagierte Kugelpanorama der Welt. Mir ist bis dato kein vergleichbares Bild bekannt. Es wurde meist die einfache Variante gewählt, den Boden zu retuschieren ... Wer eines entdeckt, schicke mir bitte den Link!

Einzigartiges Aussichtserlebnis

Einzigartiges Aussichtserlebnis

Man fragt sich »Wie geht das denn?« – Eine ausführliche Making-of Beschreibung würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen, die Perspektive tut es eh schon. Trauen Sie Ihren Augen nicht und genießen Sie die einmalige Aussicht vom ersten Fernsehturm der Welt! ... Nicht vergessen: wenigstens einmal ganz ein und aus ZOOMEN!